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  1. Druckatelier

  2. Öffnungszeiten:
    Mo 10:00-17:00
    Di-Fr 14:00-17:00



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Druckmappe 2010

Die Rote Fabrik feierte 2010 Ihr 30-jähriges Bestehen als Kulturfabrik.
In einem Teil der Roten Fabrik hat es unter anderen 50 Atelierräume.
Die Künstler, die diese Räume mieten und nutzen, haben sich damals bei 
der Gründung des Koordinationskomitees zum Künstlerverein zusammen-geschlossen und sind ein mitbestimmender Teil der Roten Fabrik, wie zum Beispiel die IGRF, die Theater und Konzerte organisiert, die Shedhalle, das Restaurant Ziegel au Lac oder der Kindergarten.  Dieser Künstlerverein hat v
or Jahren einmal die Shedhalle gegründet und vor 15 Jahren veranlasst, dass ein Druckatelier eingerichtet werden konnte. In einer Zeit, als alles digitalisiert wurde, war das Innovative Denken auch eine Vorahnung, dass Kreativität die Tradition und das Handwerk nicht ausschliesst, sondern durch Vermittlung von Wissen  und experimentellen Spielräumen freigesetzt werden kann. 
Die Druckgrafik mit den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten dient vielen Künstlern als zusätzliches Medium für ihre Arbeiten. Die Werkstadt ist eingerichtet für Druckprojekte in den Bereichen Hoch-, Tief- und Siebdruck. 
Es werden Kurse angeboten für Lehr- und Weiterbildung, Institutionen und Privatpersonen und externe Künstler. Für den Unterhalt, die Betreuung und die Wartung sind zwei Künstler verantwortlich.  Zum Jubiläum der Roten Fabrik und des Druckateliers haben der Künstlerverein und die Betreuer des Druckateliers als  Inizianten das Projekt Jubiläumsdruckmappe realisiert. Es war so nicht geplant, aber zum Schluss beteiligten sich dreissig Künstler an diesem Projekt. Es entstanden fünf Siebdrucke, zwei Hochdrucke, drei Pigmentdrucke,
eine Monotypie und zwanzig Tiefdrucke. Die kleine Auflage von dreissig Exemplaren macht diese Jubiläumsdruckmappe zur Exklusivität. 
Das Format aller Originaldruckgrafiken ist  30 x 30 cm und zeigt in 
eindrücklicher Weise Kleines und Feines  aus der Roten Fabrik. 
Alle beteiligten Künstler haben zu diesem Anlass ihren persönlichen 
Beitrag mit ihrer Handschrift zum Thema Fabrik und Kunst geleistet. 
Die F+F Schule für Kunst und Mediendesign unterstützte das Projekt als Klassenarbeit im 1. Lehrjahr der Gestalter und entwickelte den visuellen 
Auftritt vom Flyer zur Broschüre mit viel Herzblut und Aufwand.

Druckgrafiken der Künstler in Alphabethischer Reihenfolge
Astrid Amadeo, Sonja Amsler, Ian Anüll, Luigi Archetti, Eva Bertschinger, Marketa Bartos, 
Brigitte Friedlos, Federica Gärtner, Werner Graf, Christian Grossert, Pascal Häusermann, 
Alex Herzog, Rosina Kuhn, Gregor Lanz, Dave LaMarr, Mara Mars, Albert Mauerhofer, 
Kesang Namgayal Lamdark. Ann Nelson, Marion Richter, Venice Spescha, Sämi Scherrer, 
Lisa Schiess, Klaudia Schifferle, Peter Schneebeli, Maya Stockmann, Teres Wydler, Hans X.Hagen, Marc Zeier, Lamia Moghazy (Artist in Residence, Ägypten)   

Die Broschüre enthält Texte und Informationen von:

Corine Mauch                      Stadtpräsidentin von Zürich 
J.P. Hoby.pdf                       Präsidialdepartement, 30 Jahre Rote Fabrik 
Paul Tanner.pdf                   Fachexperte, Grafische Sammlung ETH, Zürich     
Ruth Schweikert.pdf            Schriftstellerin und Ateliermieterin                          
MarkusFäh.pdf                    Psychoanalytiker und Autor                       
Sandi Paucic                       Rektor F+F 


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